Themen die im Stadtrat behandelt wurden von A-Z ab Januar 2009
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A
Abwasser:
Im Haushalt 2009 der Stadt Treuchtlingen sind für Investitionen im Abwasserbereich 3,1 Mio € vorgesehen. Größte Einzelpositon ist dabei der Bau eines 2. Nachklärbeckens mit 1,38 Mio € und die Erneuerung der Abwasser-Druckleitung von Gundelsheim nach Möhren mit 500.000 €
Alte Burgstr. Sanierung
B
Biomasse:
Die Stadt Treuchtlingen plant im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung der Grundschule ein Biomasse-Heizwerk im Bereich der Hahnenkammstraße zu errichten. Das große Hackschnitzelheizwerk soll sowohl die Grundschule, den städtischen Kindergarten, das Kulturzentrum Forsthaus aber auch des städtische Gesundheitszentrum mit umweltfreundlicher Wärme versorgen. Gerade wegen des günstigen Grundlastverbrauches der Abnehmer kann das Heizwerk wohl sehr effektiv betrieben werden. Mit dem Heizwerk können mit dem heimischen Energieträger Holz erhebliche Mengen CO2 eingespart werden. Eine wichtige Forderung der FW im Hinblick auf den Einsatz erneuerbare Energien kann damit verwirklicht werden. Als Betreiber kommt die örtliche Forstbetriebsgemeinschaft mit den Stadtwerken in Frage.
Biber Projekt
Bericht vom 20. März 2009 Treuchtlinger Kurier
C
Chirurgie
Mit dem neuen Chefarzt Dr. Thomas startet die Chirurgie im Treuchtlingen Gesundheitszentrum richtig durch. Die Belegungszahlen gingen in den letzten Woche so deutlich nach oben, dass zeitweise eine Auslastung von über 100% erreicht wurde. Ebenso wurden in den letzten Tagen sogar neue Assistenzärzte eingestellt.
D
DSL
In den nächsten Wochen beginnt wohl auch in unserem südlichsten Ortsteil Gundelsheim das DSL-Zeitalter. Auf Initiative von 3. Bürgermeister Klaus Fackler wird die Fa. Felkatec, die bereits seit Herbst 2008 Auernheim mit Funk-DSL versorgt, demnächst auch Gundelsheim mit einem vollwertigen DSL-Signal versorgen. Mit der verwendeten neuen Outdoor-DSLAM Technik kommt das Signal über den normalen Telefonhausanschluss in jedes Haus. Somit sind keine aufwendigen Kabelverlegungen und Bauarbeiten notwendig.
E
Energie
Netzwerk Erneuerbare Energien Triesdorf
Die Stadt Treuchtlingen arbeitet seit Jahren im Netzwerk Erneuerbare Energien in Triesdorf mit. Vertreter für die Stadt Treuchtingen ist der Umweltreferent und FW-Stadtrat Klaus Fackler. Am 15. Mai wird nun erstmals die Steuerungsgruppe des Netzwerkes in Treuchtlingen tagen und sich dabei auch über den am 17.Mai statt findenden 1.Treuchtlinger Energietag informieren.
F
Feuerwehr
Friedwald
Diese noch neue Bestatungsform wird zunehmend in der Öffentlichkeit diskutiert. Hier sei auch an den angedachten Friedwald in Pappenheim erinnert. Die FW-Stadtratfraktion wird in einer der nächsten Sitzungen anregen, die Errichtung eines Friedwaldes auch für Treuchtlingen zu prüfen. Dazu soll zunächst der Seniorenbeirat in die Diskussion mit eingebunden werden. Über ein Gutachten sollen dann mögliche Standorte geprüft werden.
G
Gesamthaushalt der Stadt Treuchtlingen 2009 mit Stadtwerken, Altmühltherme und Gesundheitszentrum : 64.192.130 €
H
I
J
K
Konjunkturpaket II
Die Stadt Treuchtlingen kann sich freuen, sie gehört zu den großen Gewinnern um den Poker der Konjunkturpaketmittel. In unserem Landkreis fließen für 32 Einzelprojekte gut 10,6 Mio Euro. Der Landkreis greift davon etwa 2,2 Mio für Schulen und Kreiskliniken ab. Die Stadt Treuchtlingen kann mit 0,86 Mio Euro für die Sanierung der Grundschule Wettelsheim und Flächenrecycling in der Lessingstraße den größten Brocken aller Gemeinden und Städte im Landkreis abgreifen. Dazu kommen noch 2,75 Mio Euro für die Regens-Wagner-Stiftung, die in Treuchtlingen eine neue Einrichtung für Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma mit einem Gesamtvolumen von 5-6 Mio Euro errichten wird. Nach Treuchtlingen fließen damit rund 34% der im Landkreis verfügbaren Konjunkturmittel. Klaus Fackler, Treuchtlingens Referent für Stadtentwicklung, nannte diese Entwicklung in der Stadtratssitzung am 6. Mai 2009 mehr als erfreulich, weil damit die großen Grundschulstandorte im Stadtgebiet auf den aktuellen energetischen Standard gebracht werden können. Zudem bezeichnete er das Gesamtpaket für Treuchtlingen ein gezieltes Konjunkturprogramm für den südlichen Landkreis und verband dies mit der Hoffnung, dass bei den Baumaßnahmen zahlreich örtliche Firmen zum Zuge kommen.
L
Leerstandsmanagement
Die FW-Stadtratsfraktion begrüßt es ausdrücklich, dass im Rahmen des anlaufenden Stadtentwicklungskonzeptes gerade der Nutzung von Leerständen und der Altbausubstanz auch in den Ortsteilen eine hohe Priorität eingeräumt wird. Damit wird einer alten Forderung der FW Rechnung getragen, nicht immer nur neue Baugebiete zu erschließen, sondern leerstehende Anwesen und Höfe gerade in den Ortskernen wieder mit Leben zu erfüllen. Nur damit kann der lebendige Charakter gerade auch der Ortsteile langfristig erhalten werden.
M
N
O
P
Q
R
Referenten (Sitzung im Dezember 2008)
Regenwassernutzung
Die Stadt Treuchtlingen bezuschusst seit vielen Jahren den Einbau von Regenwasserzisternen mit 260,- Euro pro Anlage. Jedes Jahr sind hierfür 2.000,- Euro im Haushalt eingestellt. Leider wird die Förderung so gut wie nicht angenommen. In den letzten Jahren wurden nur zwei Anlage gefördert.
Die Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser z.B. für die Toilettenspülung ist äußerst sinnvoll. Regenwassernutzung schont unser wertvolles Grundwasser.
Die FW Treuchtlingen sprechen sich deshalb dafür aus, den Förderbetrag deutlich anzuheben um das Förderprogramm mit Leben zu erfüllen.
S
T
Tourismus - Jahresbericht 2008:
Bei der Vorstellung des Tourismusberichtes für das Jahr 2008 brachte die Leiterin des Tourist- und Umweltzentrum Frau Dr. Marlit Bauch deutlich zum Ausdruck, dass viele Übernachtungsangebote nicht mehr zeitgemäß sind. Sie stellte dabei nochmal die Notwendigkeit der Ansiedelung eines Jugend- und Familienhotel heraus, um die Übernachtungszahlen ausbauen zu können. Deutlich wurde auch, dass ohne die erfreuliche Entwicklung am Reismobilstellplatz mit seinen 11200 Übernachtungen in 2008 die sonstigen Übernachtungen um über 10% eingebrochen wären. Dank Reisemobilstellplatz mussten nur ein Minus von gut 2% verzeichnet werden.
FW-Fraktionssprecher Klaus Fackler wies in seiner Stellungnahme nochmal auf die hervorragende Arbeit gerade des Treuchtlinger Umweltzentrums hin. Mit 8400 Besuchern konnte wiederum eine deutliche Steigerung verzeichnet werden. Über 100 verschiedene Veranstaltungen mit einem bunten Strauß an Themen rund um die Themen Umwelt, Landschaft, Geschichte und Heimat schafft das von der Stadt betriebene Naturparkinfozentrum nachhaltige Bildungsangebote für Gäste und Einheimische. Der 3. Bürgermeister betonte dabei allerdings auch, dass im touristischen Angebot der Geotourismus noch deutlich ausgebaut werden kannn, um hier auch ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Zielen stärker nutzen zu können. Hierbei kann auch die heimische Steinindustrie noch besser auch als Attraktion vermarktet werden. Als Nebeneffekt kann davon auch Steinindustrie einen deutlichen Werbeeffekt für ihre regionstypischen Produkte, wie eben den Treuchtlinger und Gundelsheimer Marmor erzielen.
U
V
W
Wasserkraft
In einer seiner letzten Sitzungen hat der Werk- und Bäderausschusse die Beteiligung der Stadt Treuchtlingen an Wasserkraftwerken am Inn beschlossen. Mit der angestrebten Beteiligung können etwa 10-20% der Treuchtlinger Stromgrundlast aus umweltfreundlicher Wasserkraft bezogen
Die Stadtwerke Treuchtlingen verfolgen ihr Ziel zur Stärkung der eigenen Erzeugungskapazitäten weiter und wollen sich mit 100 anderen lokalen Unternehmen zusammen schließen, um ein Bieterkonsortium für den Erwerb der E.ON Wasserkraftwerke am Inn zu bilden.
Im Zuge ihrer Strategie zum Ausbau der Eigenerzeugung auf der Basis verschiedener Energieträger beteiligen sich die Stadtwerke am Bieterkonsortium zum Erwerb der Innkraftwerke von E.ON.
Durch das EU-Kartellrechtsverfahren bezüglich des Verhaltens von E.ON auf dem deutschen Stromgroßhandels- und Regelenergiemarkt wurde die E.ON AG zur Abgabe einer sog. Verpflichtungszusage gezwungen, ca. 5.000 MW Kraftwerksleistung (Kernkraft; Braunkohle; Steinkohle; Wasser; Pumpspeicher) sowie sein Übertragungsnetz zu verkaufen.
Dazu gehören 13 von ihr betriebene Wasserkraftwerke am Inn.
Durch den Zusammenschluss verschiedener bayerischer kommunaler Kooperationsgesellschaften und weiterer kommunal beherrschter Stadtwerke sowie den Landkreisen Rosenheim, Altötting und Mühldorf am Inn ist es gelungen, über 100 Interessenten zu bündeln, die an dem Erwerb der Wasser-kraftwerke am Inn interessiert sind.
Dieses künftig als „Energieallianz Bayern“ auftretende Konsortium wird sich an dem von E.ON eingeleiteten Veräußerungsverfahren beteiligen. Im nächsten Schritt gilt es, von E.ON die Zulassung als Bieter zu erlangen, um dann ein Angebot zum Erwerb der Kraftwerke abgeben zu können.
Der „Energieallianz Bayern“ steht jetzt ein gutes Stück Arbeit bevor, um den Anforderungen des Verfahrens gerecht zu werden.
Mit einer Entscheidung über den Zuschlag in dem Bieterverfahren ist dem Vernehmen nach noch in 2009 zu rechnen.
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