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Ortsverband Treuchtlingen

1.Vorstand:          Jürgen Wöllmer    

                             Treuchtlingen    

                              Tel: 09142-3512  

                               email: vorstand@fw-treuchtlingen.de

 2. Vorstand          Klaus Fackler

                            Gundelsheim

                             Tel: 09142-8696

                            email: vorstand2@fw-treuchtlingen.de

 

Kassenwart:       Gerhard Rupp

                          Schambach/Kohlmühle

                          Tel: 09141-8456

                          email: kassenwart@fw-treuchtlingen.d    

History

Wahljahr 2008

Zum ersten mal in der Geschichte der FW-Treuchtlingen treten die Freien Wähler mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten an. Neben Wolfgang Herrmann CSU und Werner Baum SPD stellt sich auch Klaus Fackler der Wahl. Zur Stadtratswahl treten die Freien Wähler wiederum mit einer kompletten 24-köpfigen Liste an. Ziel ist es die absolute Mehrheit der CSU zu brechen und 3 plus x Stadträte zu stellen.

Das Ergebnis am 2. März 2008 der Stadtratswahlen ergab 3 Sitze für die Freien Wähler. Neben Ester Hirschmann und Klaus Fackler konnte Christian Früh aus Dietfurt in den Stadtrat einziehen. Klaus Fackler konnte als Bürgermeisterkandidat stolze 15 % erringen und eine Stichwahl zwischen Wolfgang Hermann (CSU) und Werner Baum (SPD) herbeiführen. Die Stichwahl gewann Werner Baum mit 102 Stimmen Vorsprung. (siehe Wahlergebnisse pdf)

Als einzige politische Kraft in Treuchtlingen konnten die Freien Wähler bei dieser Wahl Ihre Stimmenzahl weiter ausbauen und fast verdoppeln. Alle anderen Parteien mußten schwere Verluste hinnehmen.

Wahljahr 2002

Zu den Stadtratswahlen 2002 traten die Freien Wähler mit einer kompletten Liste an. Angeführt von Stadtrat Klaus Fackler wurde eine 24 köpfige Liste erstellt.

Bei den Wahlen konnte Klaus Fackler sowie Ester Hirschmann in den Stadtrat einziehen.

In den 6 Jahren konnten die Freien Wähler einige Erfolge verbuchen. So wurde die Nagelbergtrasse nicht zu letzt durch das große Engagement  der Freien Wähler verhindert.

Wahljahr 1996
War die FWG Treuchtlingen bisher eine locker organisierte politische Gruppierung die vor allem im Vorfeld der Wahlen aktiv wurde, so soll sie nun künftig straffer organisiert werden und kontinuierlich politische Arbeit leisten. Ziel ist es, zur Stadtratswahl 1996 mit einer kompletten FWG-Liste anzutreten und sich den Wählern als echte Alternative zu den politischen Partien anzubieten.

Wahljahr 1990
Zur Stadtratswahl 1990 trat die FWG Treuchtlingen mit 13 unabhängigen Kandidaten an. Erstmals wurden keinerlei Verbindungen mit anderen politischen Gruppierungen eingegangen. Bewußt zeigte sich die FWG als freie politische Kraft. An inhaltlichen Aussagen wurde hervorgehoben: "Wir wollen - daß Sachfragen allein entscheiden sollen, nicht die Stärke einer Partei. - wirksamen Umweltschutz in Verantwortung für unsere Kinder und die weiteren Generationen. - eine Sozialpolitik, die verstärkt den Wohnungsbau fördert. - daß neben der langfristigen Entwicklung der Kernstadt zur Kurstadt die gebotene sparsame Haushaltsführung nicht zu Lasten der Ortsteile geht. - daß die Entfaltungsmöglichkeiten der Jugend in unserer künftigen Stadtentwicklung erhalten bleiben und verstärkt gefördert werden..." Wilfried Etschel zog zum drittenmal in den Stadtrat ein.

Wahljahr 1984
Auch bei der Stadtratswahl 1984 stellte die FWG Treuchtlingen eine komplette Liste auf, die wiederum von Wilfried Etschel angeführt wurde. Wie sechs Jahre zuvor unterstütze sie den CSU-Bürgermeisterkandidaten Wolfgang Hermann und ging wieder mit der CSU eine Listenverbindung ein. Am 18. März 1984 erhielten Wilfried Etschel und Werner Föttinger aus Wettelsheim das Vertrauen der Wähler, wobei der bisherigen Stadträtin Elke Rathsam nur wenige Stimmen für den Wiedereinzug fehlten.

Die politischen Ziele bei dieser Wahl wurden erreicht: - Wolfgang Hermann wurde überlegen zum Bürgermeister gewählt, - CSU und FWG errangen 12 der 24 Stadtratsmandate, mit der Bürgermeisterstimme also die Mehrheit. Die CSU- und FWG-Stadträte schlossen sich wieder zu einer Fraktionsgemeinschaft zusammen. Bereits wenige Wochen nach Beginn der Wahlperiode kam es innerhalb der CSU-FWG-Fraktionsgemeinschaft zu Spannungen, die im Herbst 1984 zu ersten Überlegungen nach mehr Eigenständigkeit der FWG führten. Die Differenzen eskalierten in der Folgezeit und führten schließlich im April 1985 zum endgültigen Bruch der CSU-FWG-Zusammenarbeit. In einer Versammlung am 13. Mai 1985 in Bubenheim wurde beschlossen, die FWG als eigenständige politische Kraft in Treuchtlingen zu installieren und dem damaligen UWG-Kreisverband beizutreten. In der Wahl der Vorstandschaft wurde Wilfried Etschel einstimmig als Vorsitzender berufen. Die Auseinandersetzungen mit der CSU hinterließen bei der FWG deutliche Spuren. So trat FWG-Stadtrat Werner Föttinger in die CSU-Fraktion über und auch andere Bewerber auf der FWG-Liste tendierten fortan zur CSU. Doch brachte die Trennung auch Klärung innerhalb der FWG. Neue Mitglieder traten ein, die an einer parteiunabhängigen und sachorientierten Kommunalpolitik interessiert waren.

FWG Treuchtlingen und ihr Weg zur eigenständigen politischen Kraft

Wahljahr 1978Die "Freie Wähler Gemeinschaft der Gesamtgemeinde" Treuchtlingen (FWG) wurde im Herbst 1977 ins Leben gerufen, um bei der anstehenden Kommunalwahl im März 1978 mit einer eigenen Stadtratsliste anzutreten. Die konstituierende Versammlung wurde am 20. Dezember 1977 im Gasthaus Meyer in Treuchtlingen-Gstadt abgehalten. Bereits eine Woche später konnten 24 Bewerber offiziell nominiert werden, wobei der Initiator der FWG-Gründung Steuerberater Wilfried Etschel, Platz 1 der Liste übernahm. Hauptziel der FWG war, gemeinsam mit der CSU die absolute SPD-Mehrheit im Treuchtlinger Stadtrat zu brechen. Als weitere inhaltliche Aussagen wurden unter anderem formuliert: "Die FWG ist - für Förderung unserer Stadt durch Anhebung des Freizeit- und Erholungswertes. - dafür, daß die Grundlagen zur Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe geschaffen werden. - für die Sanierung des Stadthaushaltes nach kaufmännischen Gesichtspunkten."
Die FWG-Gründung und die Durchführung des Wahlkampfes erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der CSU, mit der auch eine Listenverbindung eingegangen wurde. Ebenso wurde der CSU-Bürgermeisterkandidat Franz Mödl unterstützt. Bei der Wahl am 5. März 1978 zogen die beiden FWG-Bewerber Wilfried Etschel und Helmut Lichei in den Stadtrat ein und verbanden sich mit der CSU zu einer Fraktionsgemeinschaft. Als Helmut Lichei überraschend verstarb, rückte Elke Rathsam aus Dietfurt nach.

 

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